Die auf dieser Seite dargestellten Leistungen und Erfahrungen dokumentieren die langjährige Tätigkeit von Robert Moser und Projectconsult. Heute begleitet Robert Moser ausgewählte fachliche Aufgaben persönlich. Art, Umfang und Verfügbarkeit werden individuell abgestimmt.

Ein leistungsfähiger Fertigungsprozess ist eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche, flexible und verlässlich beherrschte Produktion.

Robert Moser und Projectconsult verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Fabrik-, Industrie- und Fertigungsplanung. Die bearbeiteten Aufgaben reichten von der Optimierung bestehender Materialflüsse und Produktionsbereiche über Erweiterungen und Standortuntersuchungen bis zu neuen Fabriken sowie Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben. Dazu gehören Greenfield- und Brownfield-Projekte unterschiedlicher Größe und Komplexität.

Heute kann diese Erfahrung insbesondere für Aufgabenklärung, Plausibilitätsprüfung, Variantenbewertung, fachliches Sparring und die Begleitung ausgewählter Planungsschritte genutzt werden.

Kontakt

Sie möchten eine fachliche Frage oder eine mögliche Begleitung mit Robert Moser besprechen? Anfragen werden persönlich geprüft. Eine kurzfristige Bearbeitung oder die Übernahme umfassender Planungsleistungen kann nicht zugesagt werden:

Telefon: +49 (0) 345 290 888-3
E-Mail: robertmoser@t-online.de

Ausgewählte Projekt- und Beratungserfahrungen in der Fabrikplanung

Ganzheitliche Fabrikplanung – um Ihre Herausforderungen zu lösen!

Anforderungsanalyse & Zieldefinition

Eine belastbare Fabrikplanung beginnt mit klaren Zielen und überprüfbaren Anforderungen. Dazu zählen beispielsweise:

  • Wirtschaftlichkeit und Flexibilität
  • Qualität und Prozessstabilität
  • Durchlaufzeiten und Fertigungskosten
  • Materialfluss und innerbetriebliche Logistik
  • Flächen- und Raumnutzung
  • Geschäfts- und Unterstützungsprozesse

IST-Analyse & Grundlagenermittlung

Vor einer Neu- oder Umplanung sind Produkte, Mengen, Prozesse, Betriebsmittel, Flächen, Lager, Materialflüsse und Restriktionen systematisch zu erfassen. In den bearbeiteten Projekten bildeten strukturierte Aufnahmen und erprobte Checklisten die Grundlage für nachvollziehbare Entscheidungen.

Typische Bestandteile waren:

  • repräsentatives Produktspektrum und Mengengerüst
  • bestehende Prozesse und Arbeitsabläufe
  • Funktionen, Maschinen und Betriebsmittel
  • Materialfluss und innerbetriebliche Transporte
  • Flächen, Lager und Puffer
  • technische, bauliche und betriebliche Restriktionen

Ideallayout

Das Ideallayout stellt Fertigungs- und Transportabläufe zunächst weitgehend frei von bestehenden Restriktionen dar. Es macht funktionale Zusammenhänge sichtbar und schafft einen Referenzpunkt für die spätere Variantenentwicklung. Abweichungen im weiteren Planungsverlauf können dadurch begründet und dokumentiert werden.

Reallayout als Groblayout in Varianten

Im Groblayout werden Fertigungsbereiche, Puffer, Lager sowie Materialbereitstellung und Versand unter realen Randbedingungen angeordnet. Mehrere Varianten ermöglichen eine transparente Bewertung nach Materialfluss, Flächennutzung, Flexibilität, Investition und weiteren projektspezifischen Kriterien.

Berücksichtigt werden unter anderem Transport- und Abstandsflächen, Montage und Demontage, Instandhaltung, Entsorgung, Energieversorgung, Medien und betriebliche Hilfssysteme. Die Bewertungskriterien und ihre Gewichtung müssen zu Beginn des Projekts festgelegt werden.

Einzelne Arbeitsschritte wurden in vielen Projekten gemeinsam mit Auftraggebern und Beschäftigten in Workshops bearbeitet.

Feinlayout und  Maschinenaufstellungsplan

Das Feinlayout konkretisiert die Vorzugsvariante. Es enthält die Positionen der wesentlichen Maschinen und Arbeitsbereiche, Übergabeplätze, Lager und Puffer, Medienanschlüsse, Ver- und Entsorgung, Transportwege sowie Anforderungen aus Arbeits- und Brandschutz.

Klare Lager- und Bereitstellungsorte vermindern Suchaufwand, Störungen und Behinderungen des Materialflusses. Der Maschinenaufstellungsplan bildet zugleich eine wichtige Grundlage für die weitere technische und bauliche Planung.

Logistikkonzept und innerbetrieblicher Transport

Ein durchgängiges Logistikkonzept verbindet Wareneingang, Lagerung, Produktionsversorgung, Kommissionierung, Bereitstellung und Versand. Transportsysteme und Ladehilfsmittel werden nach Produkt, Prozess, Wirtschaftlichkeit, Durchgängigkeit, Praxistauglichkeit und Kundenvorgaben bewertet.

Typische Planungsinhalte sind:

  • Logistikaufgaben und Funktionsprogramm
  • Produktspektrum, Lagermengen und Bewegungsdaten
  • Dimensionierungskennzahlen für Lager und Puffer
  • Schnittstellen zu Einlagerung, Produktion, Verpackung und Versand
  • Auswahl und Dimensionierung von Lager- und Fördertechnik
  • layouttechnische Umsetzung und Flächenbedarf

Anforderungskatalog an die weitere Planung

Die aus dem bestätigten Fabriklayout folgenden funktionalen, technischen und baulichen Anforderungen werden in einem Anforderungskatalog zusammengeführt. Dieser beschreibt unter anderem Bauaufgaben, Einbauten, technische Anlagen und Medien, Außenanlagen, Bürobereiche sowie einzuhaltende Normen und Standards.

Der Anforderungskatalog ist eine wesentliche Grundlage für nachfolgende Architektur- und Ingenieurleistungen. In zahlreichen früheren Projekten schloss sich daran eine Generalplanung bis zur Realisierung an.

Budgetschätzung

Auf Grundlage des Layouts und des Anforderungskatalogs können die wesentlichen Investitionsbereiche strukturiert und überschlägig bewertet werden. Dazu gehören Bau, technische Anlagen, Ausstattung sowie Lager-, Förder- und Handhabungstechnik. Eine Budgetschätzung schafft eine frühe Entscheidungsgrundlage; sie ersetzt keine vertiefte Kostenberechnung der nachfolgenden Planung.